ActiveImage Protector 2022 | Neue Funktionen

  • Faqs item icon Datei Backup

    ActiveImage Protector's neues Datei Backup kann eine spezifische Datei oder einen Ordner sichern. Die Datei-Backup-Funktion ist mit einem neuen Algorithmus ausgestattet, welcher Änderungen in den Blöcken einer Datei prüft. 

    Microsoft's VSS erstellt einen Snapshot einer Datei, die in ihrem aktuellen Zustand, erkennt die in der Datei vorgenommenen Änderungen kann anhand der geänderten Blöcke eine inkrementelle Sicherung erstellen. Die Datei-Backup-Funktion von ActiveImage Protector sichert nur die geänderten Blöcke und reduziert damit erheblich Backup-Speicheranforderungen und Backup-Zeit.

     

    Bemerkung

    • Es wird empfohlen, keine Systemdatei oder eine Datei/einen Ordner der Datenbank als Backup-Quelle anzugeben. Die aus der Sicherung wiederhergestellte Datei verhält sich möglicherweise nicht richtig oder wird nicht erkannt.
    • Wenn an keinem der Backup-Quellelemente Änderungen vorgenommen werden, wird kein Backup-Image durch die Ausführung inkrementeller Backup-Aufgaben erstellt.
  • Faqs item icon Datenträger klonen

    Die "Datenträger klonen" Funktion von ActiveImage Protector bietet mehr Flexibilität bei der Migration auf SSD-Datenträger und Festplatten mit großer Kapazität. Mittels Klone-Funktion kann der gesamte Datenträger oder einzelne Volumes kopiert werden. Volumen verschiedener Datenträger können zu einer neuen Festplatte kombiniert werden. 

    Die Funktion kann sowohl bei physischen als auch bei virtuellen Festplatten und iSCSI Targets eingesetzt werden.


    Bemerkung

    Beim Kopieren der BIOS-Boot-Systempartition auf eine vergrößerte Partition und wenn die Diskettensignatur kopiert wird, bootet das auf dem folgenden Betriebssystem kopierte System nicht. Auch wenn die Partition auf ein anderes Betriebssystem kopierte wurde kann es passieren, dass das System hochfährt aber in den Wiederherstellungsmodus wechselt. Starten Sie in diesem Fall das System neu. Betroffene Systeme sind:

    • Windows 10
    • Windows Server 2019
    • Windows Server 2022
  • Faqs item icon Backup auf SFTP / Cloud sichern

    Der Hauptvorteil der Verwendung von Cloud-Speicher ist die erhöhte Redundanz gegenüber standortbasierten Speichern. Die standardisierte Verwaltung von Backups stellt die Verfügbarkeit von erweiterten Backup-Speicherkapazitäten sicher.

    Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung von Cloud-Speichern jetzt die Wiederherstellung von Remote-Workstations und Off-Site Replikation von Backup-Dateien, Isolieren von Backup-Daten vor einem Ransomware-Angriff oder für eine Desaster Recovery.

    Mit ActiveImage Protector 2022 haben Sie die Möglichkeit direkt in der Backupaufgabe und ohne Replikation Ihr Backup auf einem SFTP oder in einer Cloud zu sichern. Als Cloud-Speicher für das Backup-Ziel werden Amazon S3, Azure Storage und Google Drive unterstützt. Als Alternative zu einer Cloud-Redundanz haben Sie ebenfalls die Möglichkeit Ihr Backup per SFTP redundant auszulagern.

  • Faqs item icon Band-Manager

    ActiveImage Protector 2022 unterstützt jetzt LTO-Bandlaufwerke als Zielspeicher. Eine zusätzliche Sicherung auf Band bietet weitere Sicherheitsvorteile beispielsweise gegenüber Ransomware-Bedrohungen, da die LTO-Bänder in keinem direkten Kontakt mit einem Netzwerkspeicher stehen. Ausgelagerte  Bänder können jedoch physischen Schäden entgehen. 

    Verwenden Sie Tape Manager, um einen Bandpool zu erstellen, in dem eine Gruppe von mehreren Bändern als einzelner Zielspeicher konfiguriert ist, unterstützt Bandbibliothek und virtuelle Bandbibliothek.

    Bemerkung

    • [Benutzter Speicher] wird nur angezeigt, wenn das Medium in das Bandlaufwerk eingelegt ist.
    • Bei Benutzung der Bibliothek ist der Button [Auswerfen] ohne Funktion (wird im nächsten Release behoben).
  • Faqs item icon In-Cloud Recovery

    ActiveImage Protector bietet jetzt eine direkte Cloud-Wiederherstellungsfunktion. Die ActiveImageProtector Cloud-Recovery stellt Image-Backups aus der Cloud in eine virtuelle Maschine in der Cloud wieder her. Um den Netzwerkverkehr und damit anfallende Kosten zu reduzieren wird temporär ein Cloud-Recovery Agent in der Cloud-Umgebung platziert. 

    Beispiel für den In-Cloud-Recovery-Prozess:


    1. Das Image wird auf AWS S3 oder Microsoft Azure bereitgestellt.
    2. ActiveImage Protector erstellt eine Instanz mit einem Benutzerkonto.
      1. Da die Instanz in derselben Region wie die Ziel-VM für die Wiederherstellung erstellt wird, fällt kein Datentransfer zwischen Regionen an. Damit verbundene Datenübertragungskosten werden verringert.
      2. Die Appliance stellt eine virtuelle Maschine dar, auf der sich ActiveImage Protector für Linux speziell für den Wiederherstellungsvorgang befindet.
    3. Erstellt eine neue Zielfestplatte (Volume) für die Wiederherstellung im Cloud-Speicher und hängt diese an die Appliance an.
    4. Stellen Sie die angegebene Backup-Image-Datei, die sich im Cloud-Speicher befindet, auf dem angeschlossenen Datenträger wieder her. Installieren Sie ggf. den Treiber für den Cloud-Speicher und konfigurieren Sie die erforderlichen Einstellungen (P2C).
    5. Trennt nach Abschluss des Wiederherstellungsprozesses die Festplatte von der Appliance und ersetzt sie durch die Festplatte der Ziel-VM der Wiederherstellung.
    6. Zuletzt wird die temporäre Appliance gelöscht. Wenn aufgrund eines Fehlers eine Zeitüberschreitung auftritt, wird die Appliance automatisch gelöscht.


    Bemerkung

    • AWS
      • Nur Instanzen in derselben Region werden unterstützt und können ausgewählt werden.
    • AZURE
      • Wenn Sie ein Ziel einer nicht von Microsoft erstellten VM auswählen, kann die VM nur aus ihrem Backup-Image wiederhergestellt werden oder das Backup-Image der VM vom gleichen Herausgeber kann gestartet werden.
      • Es werden nur Instanzen in derselben Region unterstützt und können ausgewählt werden.
      • Zur Verwendung der Wiederherstellungs-Appliance ist eine globale IP-Adresse erforderlich. Wenn die maximale Anzahl der zugewiesenen IP-Adressen bereits verwendet wird, ist es erforderlich, zusätzliche globale IP-Adressen zu beziehen.
      • Melden Sie sich beim Ausführen einer Aufgabe bei Azure an, da für den Zugriff auf Azure Blob Storage und die Auswahl einer Backupimagedatei eine Authentifizierung erforderlich ist.